Abbruch Heilbronn ?!

(Stadtzeitung 08.06,2017)

Im Frühjahr 2018 wird die Fritz-Ulrich-Schule an ihren neuen Standort wechseln. Dann wird das derzeitige Schulgebäude nicht mehr benötigt. Es soll nach Vorstellung der Verwaltung für ca. 1,5 Mio € abgerissen und die 0,87 ha Fläche als Bauland vermarktet werden. Alternativen wurden bisher keine aufgezeigt, obwohl mir das bei der Stadtratssitzung im Nov. 2016 zugesagt wurde. Schlecht für Heilbronn, denn gerade bei dem Mangel an preiswertem Wohnraum ist es notwendig, alle Möglichkeiten zur Weiternutzung von Gebäuden zu prüfen. Positive Beispiele hierzu: Das Autohaus Hagelauer plant, seitherige Büroräume in einfache Wohnungen umzubauen und an die Aufbaugilde zu vermieten. Der Paritätische Wohlfahrtsverband ermöglichte Studenten der Stuttgarter Hochschule für Architektur als Semesterarbeit die Überplanung des alten Kontors in der Happelstraße. Die Mehrheit der Entwürfe vermied den Abriss des alten Lagergebäudes und zeigte interessante bauliche Lösungen auf.

Neubau – kein Problem in Heilbronn, aber Erhalten und Umgestalten? Unzählige umweltbelastende LKW-Fahrten mit Abbruchmaterial und Beton vermeiden? Ressourcen schonen? Bisher Fehlanzeige. Da weiteren Objekten der Abriss droht (altes Klinikum, Wollhauszentrum …) sollten sich Investoren und Verwaltung ernsthaft Gedanken über Umbau in dringend benötigten Wohnraum oder alternative Nutzungen machen, damit der Slogan Aufbruch.Heilbronn nicht umgetextet werden muss.

Birgit Brenner
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