Städte für Menschen

(Stadtzeitungsartikel zum 26.10.2017)

ein Vortrag des Stadtplaners Jan Gehl aus Kopenhagen beim Kongress „Urbane Qualitäten“ im Sept. in HN: mit dem Modernismus in der Stadtplanung und der Ausrichtung am Auto im 20. Jahrhundert verabschiedete man sich von den Bedürfnissen der Menschen in den Städten. Dadurch wurde die Lebensqualität in den Städten verringert. Mittlerweile setzt glücklicherweise bei Vielen ein Umdenken ein, um Städte wieder für Menschen zu gestalten: lebenswert, lebendig, nachhaltig, durchgrünt, mit Freiräumen, die Begegnungen und soziales Zusammenleben ermöglichen. „Weniger Autos, ein leistungsfähiger und günstiger ÖPNV, gute und sichere Radwege, das wünschen sich viele Menschen, weil es ihre Lebensqualität verbessert und die Umwelt schützt“, sagte Umweltministerin Hendricks im April. Die im nachhaltigen Stadtteil Neckarbogen geplante Quartiersgarage wäre ein erster wichtiger Schritt gewesen – HN war leider noch nicht reif dafür: Tiefgaragen mussten sein! Durch das neue Experimenta-Parkhaus soll nun zusätzlicher Verkehr in die bereits überlastete Kernstadt geleitet werden. Ist HN immer noch nicht reif für ein Umdenken? Anders in Würzburg: nach einem Bürgerentscheid wird nun ein innerstädtischer Platz begrünt – ohne Tiefgarage! Wir Bürger können schon mal einen Teil zum Umdenken beitragen: zu Fuß, per Rad oder ÖPNV zur Arbeit/Kita/Schule und auf jeden Fall für kurze Strecken das Auto stehen lassen. Ohne Auto mehr (er)leben!

Birgit Brenner

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Stadtzeitung, Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s