Zeit für FAIRantwortung – jetzt auch in Heilbronn?

(Beitrag der BUNTEN LISTE für 02.08 2018)

München, Karlsruhe, Heidelberg haben es schon. Heilbronn noch nicht. Deutschlandweit gibt’s bereits 541 Städte und Gemeinden, die die Kriterien für „Fairtrade-Towns“ des Vereins zur Förderung des Fairen Handels erfüllen und dieses Siegel werbewirksam tragen dürfen. Was das bringt? Die Kommunen machen dadurch deutlich, dass sie Verantwortung für mehr Gerechtigkeit im globalen Handel übernehmen und dies durch (kleine) Änderungen in ihrer Beschaffung unterstützen. Als Vorbild für die Bevölkerung und als Anreiz, das persönliche Konsumverhalten zu überdenken und zu ändern. Fairer Handel ist d i e Möglichkeit der Armutsbekämpfung in den Herkunftsländern vieler Importgüter. Er garantiert gerechte, lebenssichernde Einkünfte und verbessert die Lebensumstände und Arbeitsbedingungen der ökologisch und klimaschützend anbauenden (Klein)Bauern und Handwerkern vor Ort. Zusammen mit unseren regional erzeugten Lebensmitteln ergänzen Fairtrade-Erzeugnisse nachhaltiges Konsumverhalten.

Gerne hätte ich statt des Fragezeichens in der Überschrift ein freudiges Ausrufezeichen gesetzt, aber der notwendige GR-Beschluss wurde durch einen CDU-Antrag erst mal aufgeschoben. Ergibt sich dann, ähnlich dem Antrag der SPD, eine noch wirksamere und nachhaltigere Lösung? Abwarten und fairen Tee oder Kaffee genießen, denn fair geht vor! Fangen Sie doch einfach schon mal an!

Birgit Brenner, Heilbronn

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